Wer ein Business starten will, hat viele Fragen! Das kennst du bestimmt, wenn du dich selbstständig machen willst. Oder auch, wenn du dich neu ausrichten oder deine Selbstständigkeit wiederbeleben möchtest.
Fast zehn Jahre ist es her, dass ich mein Redaktionsbüro Federrauschen für Text und Lektorat gegründet habe. Als ich letztens gefragt wurde, wie mein Start in die Selbstständigkeit verlief, bemerkte ich: Heute würde ich viel anders machen!
Und darum habe ich diesen Guide für dich erstellt. Denn du kannst meine Fehler vermeiden – und die Gegebenheiten des Jahres 2026 beachten.
Lies weiter, wenn du Tipps für deinen Business-Aufbau und Kundengewinnung brauchst – und wissen möchtest, was ich als Anfängerin falsch gemacht habe (und immer noch vor mir herschiebe, obwohl ich es inzwischen besser weiß …)
Dieser Artikel ist für dich, wenn du …
– dich 2026 selbstständig machen willst,
– bereits selbstständig bist, aber dich neu ausrichten möchtest,
– Anfragen bekommen willst, ohne dich zu verbiegen und/oder
– du eine Personal Brand aufbauen möchtest.
Ich habe mein Business vor fast zehn Jahren gegründet – und würde heute vieles anders machen.
In diesem Guide teile ich meine wichtigsten Learnings für alle, die sich 2026 selbstständig machen oder ihre Selbstständigkeit neu ausrichten möchten.
Du bekommst konkrete Tipps zu Brand, Angeboten, Sichtbarkeit und Kundengewinnung – inklusive der Fehler, die ich selbst gemacht habe und die du vermeiden kannst.
Warum ist eine klare Markenbasis die wichtigste Voraussetzung, um Kunden zu gewinnen?
Alles braucht ein solides Fundament – das gilt natürlich auch für deine Selbstständigkeit. Also ist es zunächst wichtig, einen Überblick darüber zu bekommen, was du für den Start deines Business alles haben, wissen oder kreieren solltest.
Deine Brand (Marke) macht dich aus und unterscheidet dich von anderen. Darum ist es wichtig, dass du zu Beginn und auch danach regelmäßig Zeit in ihre Entwicklung investierst. Sie befindet sich ständig im Flow und entwickelt sich mit dir.
Das Fundament: Awareness über dich selbst
Wenn du dich selbstständig machst, musst du dich zwangsläufig zeigen. Vielen Menschen fällt es vor allem zu Beginn schwer – aber hey, du hast ein Business gegründet! Das ist eine mutige und starke Entscheidung. Dann kannst du dich auch zeigen, oder?
Und das Beste daran ist: Du entscheidest, was du zeigen möchtest und welchen Teil deiner Story du mit der Welt teilst.
Wichtig ist, DASS du sie teilst.
Hier sind ein paar Fragen, die dich zum Nachdenken über deine Brand anregen können:
- Warum hast du dein Business gegründet?
- Wofür steht deine Brand?
- Was ist deine Mission?
- Was ist deine Vision?

Begeistere deine Dream Clients!
In meiner Markenschimmer-Challenge für 0 € bekommst du per E-Mail inspirierende Impulse, mit denen ich dich dazu herausfordere, deine Brand-Message in nur wenigen Tagen zu schärfen.
Für Business-Starter genauso wertvoll wie für alte Hasen, die ihre Marke aufpolieren wollen.
Welche Angebote sollte ich parat haben, wenn ich mich selbstständig mache?
Manche starten ihr Business, ohne genau zu wissen, was sie anbieten sollen (vielleicht eine unpopular opinion – aber meiner Meinung nach bist du erst ready, wenn dein Angebot steht und es sich für dich gut anfühlt). Deine Angebote sind der Kern deines Business und enorm wichtig – denn diese möchtest du ja vermarkten und verkaufen!
Manche testen am Anfang sehr viel und wechseln ihre Angebote fast so oft wie ihre Unterhosen. Das wirkt sehr unsicher auf potenzielle Kunden. Darum empfehle ich dir, zumindest dein Flagship-Angebot zu entwickeln – also das Angebot, das du am liebsten verkaufen möchtest und mit dem du dich am sichersten fühlst.
Gut ist es, wenn es ein günstigeres und ein teureres Angebot gibt (in Marketing-Sprech: Low Ticket Offer und High Ticket Offer). Das günstige kann sich an eine niedrige Bewusstseinsstufe deiner Traumkundschaft richten und das teure an eine höhere.
Was dein Flagship-Angebot ist, darf sich natürlich ändern! In den fast 10 Jahren meiner Selbstständigkeit erfolgte dieser Wandel immer ganz organisch durch eine gestiegene oder gesunkene Nachfrage. Mein Flagship-Angebot waren zuerst Texte in Leichter Sprache, dann Website-Texte, dann mein Markenworkshop-VIP-Tag und inzwischen ist es mein Lektorat. Zwei davon habe ich inzwischen ganz von meiner Angebotsliste gestrichen – auch davor darf man als Selbstständiger oder Freiberufler keine Scheu haben.
Wichtig ist, dass du immer dranbleibst: Werte den Erfolg deiner Angebote aus und optimiere sie. Und sei bereit, etwas zu streichen, das nicht mehr läuft. Gut ist es, wenn du immer ein paar Ideen im Ärmel hast, die du dann ausarbeitest, wenn du genug Zeit hast, weil die Nachfrage nach einem anderen Angebot zurückgeht.
Glänze mit deiner Autorität
Vor allem, wenn du startest, ist es wichtig, dass deine potenzielle Kundschaft weiß, was du kannst. Zu Beginn kannst du zum Beispiel mit deiner Ausbildung und Berufserfahrung punkten. Sobald du Kunden hast, solltest du Kundenfeedback sammeln und auf deiner Website sowie auf Social Media veröffentlichen. Das schafft Vertrauen!
Kurz gesagt:
Ohne klare Markenbasis (Awareness, Angebot, Autorität) wird Sichtbarkeit zufällig – und Zufall verkauft nicht.
So wirst du sichtbar für deine Dream Clients
Vor allem in den Corona-Jahren, als sich viele selbstständig gemacht haben, war es relativ easy, an neue Kunden zu kommen: Viele haben etwas gewagt und brauchten Unterstützung, zum Beispiel von Dienstleistern wie mir (ich war ständig für Website-Texte und Storytelling ausgebucht) und Coaches. Im Jahr 2026 ist es etwas schwieriger geworden, weil weniger Leute frisch starten und viele, die länger selbstständig sind, schon ein Team aus Dienstleistern, Virtueller Assistenz, Kundenbetreuung usw. aufgebaut haben.
Trotzdem ist nichts verloren! Das heißt: Du musst sichtbar werden, damit dich deine Dream Clients finden können. Dafür zeige ich dir nun vier Wege.
Deine Homebase im Internet: deine Website
Vielleicht fragst du dich: Brauche ich 2026 noch eine Website – oder reicht Social Media?
Für mich ist und war meine Website immer der Dreh- und Angelpunkt meines Wirkens, und deine kann es für dich auch werden. Wer deine Website besucht, bekommt einen Eindruck vom Vibe deiner Brand durch deine Texte und das Design (vor allem, wenn du in ein professionelles Branddesign investiert hast – ich arbeite in dem Bereich mit Inga von Leuchtkraft Studio für Federrauschen und Larissa von elara studio für meine Autorinnen-Brand Wendy J. Ocean zusammen). Dadurch kann eine Entscheidung für dich schnell fallen!
Außerdem kannst du durch gute Suchmaschinenoptimierung (SEO) bei Google und auch bei KI-Chatbots wie ChatGPT und Perplexity sichtbar werden (das heißt dann GEO – Generative Engine Optimization). Nicht nur mit deinen Angebotsseiten, sondern auch mit einem Blog! Wenn du hier gelandet bist, ohne mich vorher gekannt zu haben, hast du schon einen Beweis für diesen Claim. 🤭
Übrigens ist auch Pinterest eine Suchmaschine. Du kannst deine Blogartikel und Angebote dort pinnen und zusätzlichen Traffic für deine Website generieren.

Lass mich dir zeigen, wie du jeder Seite deiner Website deinen besonderen Sparkle verleihst!
In meinem Videokurs »The Iconic Mythweaver – Dein Website-Wunderraum« inspiriere ich dich und leite dich mit Schreibimpulsen und meinen Texterinnen-Geheimtipps an, die ich sonst nur meinen 1:1-Kundinnen und Kunden weitergebe.
Finde die richtige Social-Media-Plattform für dich
Womit fühlst du dich wohl: Instagram, TikTok, Threads, X, LinkedIn? Sichtbarkeit auf Social Media kann für einen stetigen Kundenzustrom sorgen, wenn du dort deine Dream Clients gezielt ansprichst.
Damit es lange etwas wird mit dir und dem Social-Media-Marketing, wählst du am besten für den Start die Plattform, mit der du am vertrautesten bist. Wenn es nicht klappt, kannst du immer noch wechseln! Aber es lohnt sich auch, aus der Komfortzone herauszukommen und eine Plattform auszuprobieren, die du bisher abgelehnt hast. Wer weiß, was dort für dich geht!
Sammle Erfahrung mit Networking
Du möchtest lokale Kundschaft erreichen und Business-Kontakte knüpfen? Dann sind Networking-Events für dich eine gute Wahl! Online findest du heraus, was in deiner Gegend los ist. Vielleicht lernst du sogar einen Business-Buddy oder neue Kundschaft kennen! Es ist auf jeden Fall wichtig, dass du präsent bist. Auch eine Anmeldung in einem Coworking-Space ist eine Option.
Online kannst du dich ebenfalls vernetzen. Auf Social Media findest du vielleicht deine neue Lieblingskollegin. Oder du meldest dich bei einem Online-Coworking-Space wie den Business Besties an.
Kurz gesagt:
Sichtbarkeit im Jahr 2026 bedeutet nicht, überall präsent zu sein, sondern dort, wo du dich authentisch zeigst. Wenn deine Inhalte zu deiner Brand passen und du dich auf wenige Kanäle fokussierst, entsteht Vertrauen – und daraus entstehen Anfragen.
Ads schalten – ist diese Investition sinnvoll?
Organische Sichtbarkeit ist schön und gut, aber manchmal klappt es damit nicht so richtig. Wenn du Anlaufschwierigkeiten hast, kannst du Ads schalten.
Hierzu ein Tipp: Verwende nicht die Boost-Funktion innerhalb der Instagram-App. Dann musst du nämlich Servicegebühren bezahlen. In der Meta Business Suite kannst du günstiger Ads schalten und deine Kampagne auch ganz professionell aufsetzen, mit Pixel, der die Besucher trackt und so weiter.
Das ist aber gar nicht so leicht – darum empfehle ich dir, dafür eine Fortbildung zu machen. Zum Beispiel die Ads Formel von Anna-Lena Eckstein. Dann verbrennst du kein Geld und weißt, wie du dein Werbekonto richtig einrichtest.
Selbst aktiv werden oder warten?
Kunden kommen nicht von selbst, es sei denn, du lässt dich durch SEO, GEO, Social Media oder Ads finden.
Aber was, wenn sich keiner meldet?
Es gibt die Möglichkeit der Kaltakquise: Du schreibst Leute an und fragst sie, ob sie deine Leistungen gebrauchen können. Aber das ist oft nicht gern gesehen, wird direkt als Spam geflaggt oder ist sogar rechtlich heikel.
Versuch es lieber anders, und zwar auf die angenehme Art:
- Stärke dein Networking-Game, wie oben genannt, und gehe auf Business-Veranstaltungen, wo sich deine Zielgruppe befindet. Das können lokale Treffen, größere Events für deine Branche, aber auch Messen oder Online-Events sein.
- Kommentiere Posts bei anderen aus deiner Branche und bei deiner Zielgruppe. Aber nicht nur Emojis, sondern Gehaltvolles! So tust du auch etwas Gutes für den Algorithmus und deine Posts werden besser ausgespielt.
- Starte eine Kollaboration, indem du Gastartikel schreibst, einen Collab-Post auf Instagram machst oder bei einem Podcast auftrittst. Natürlich ist es hierbei wichtig, dass du deine Zielgruppe über diesen Weg erreichst.
- Betreibe Öffentlichkeitsarbeit mit klassischen Werbemedien wie Flyern (achte dabei darauf, dass du sie nur mit Erlaubnis auslegst) oder Pressemitteilungen, um deine Bekanntheit und Autorität zu steigern.
Kurz gesagt:
Wenn Anfragen ausbleiben, liegt das selten an fehlendem Können, sondern an fehlender Klarheit oder Sichtbarkeit. Überarbeite deinen Dream Client, stärke deine Autorität und werde aktiv – zum Beispiel durch Networking, Kollaborationen oder gezielte Inhalte.
Ich unterstütze dich gern dabei, eine Pressekampagne für dich zu starten.
Als ausgebildete PR-Beraterin schreibe ich deine Pressemitteilung und erkläre dir, wie du einen Verteiler aufbaust.
Spilling the Tea: Welche Anfängerfehler ich bei meinem Business-Start gemacht habe (die du vermeiden kannst)
Was ich dir in diesem Artikel mitteile, habe ich nicht von heute auf morgen gelernt. Es sind meine Erfahrungen aus fast zehn Jahren Selbstständigkeit, und natürlich habe ich am Anfang einige Fehler gemacht!
Damit du sie umgehen kannst, liste ich sie dir jetzt auf:
- Ich habe mich auf lokales SEO fokussiert. Dadurch habe ich zwar Kunden aus meiner Gegend gewonnen, aber auch Chancen verpasst.
- Zu Beginn habe ich eine sehr breite Zielgruppe angesprochen, weil ich nicht über Dream Clients nachgedacht habe. Das ist aber am Anfang sehr wichtig – und somit habe ich in den ersten Jahren keine Wunschkunden angesprochen und kaum welche haben mich gefunden. Es ist mir absolut utopisch vorgekommen, jemals mit meinen Dream Clients zu arbeiten (Spoiler: nach einem Rebranding hat es dann geklappt). Ich habe auf meiner Website sogar gesiezt! 😱
- In den ersten drei Jahren hatte ich keine Social-Media-Präsenz, sondern nur meine Website. Damit habe ich eine komplette Zielgruppe verpasst – und zwar die Leute, die sich auf Insta tummeln. Vor allem damals war das ein großer Fehler, denn ab meiner Anmeldung trudelten ständig Erstgesprächsbuchungen ein, weil Insta DIE Plattform für Kundengewinnung in meiner Branche war.
- Meine Website habe ich ohne Blog gestartet und mir damit viel zu lange Zeit gelassen. 🥲 Meine alten Artikel ranken immer noch sehr gut – wer weiß, wie viele Dauerbrenner-Artikel ich hätte, wenn ich sofort mit dem Bloggen angefangen hätte …
Gut zu wissen:
Vor allem jetzt im KI-Zeitalter ist Bloggen für die Sichtbarkeit in KI-Chatbots sehr wichtig. Darum blogge ich nun wieder öfter und habe meinen Blog überarbeitet, um ihn attraktiver für Chatbots zu machen.
Du hast keine Ahnung, wie du deinen Blog aufziehen sollst, und brauchst Hilfe bei der Kategorien- und Themenfindung?
Dann lass uns darüber im Federmagie-Check reden! Auch für all deine Fragen rund um Website, deine Brand, Keywords etc. bin ich in diesem 1:1-Call für dich da.
Was ich immer noch nicht genug mache (obwohl ich müsste)
Natürlich bin ich immer noch nicht frei von jeglichen Fehlern! 😌 Aber immerhin bin ich mir ihrer bewusst und kann dort ansetzen. Wir alle haben unsere Stärken und Schwächen. Und auch wenn es gut läuft, könnte es immer noch besser laufen.
Was ich zu selten oder wenig mache:
- Ich habe das Bloggen schleifen lassen. Dabei bringt mir mein Blog seit jeher verlässlich Leute auf meiner Website. Wie bereits erwähnt, bin ich aber nun wieder aktive Bloggerin. Die Überarbeitung alter Blogartikel und das Schreiben neuer habe ich nun fest eingeplant.
- Ich schalte keine Ads … Beziehungsweise habe ich nur einmal (sogar recht erfolgreich) welche geschaltet und mich dann wieder auf meine organische Reichweite verlassen.
- Ich nutze meinen Newsletter nicht genug als Marketinginstrument. Darum stagnieren die Zahlen. Das ließe sich aber durch Ads beheben, da ich einen Funnel aus 0-€-Produkt, Low Ticket Offer (günstiges Produkt) und High Ticket Offer (hochpreisiges Produkt) habe. Es steht auf jeden Fall auf meinem Plan!
Du siehst: Es gibt immer was zu tun. Hab deswegen keine Angst vor Leerlauf. Am Business arbeiten ist genauso wichtig wie die Kundenarbeit, vor allem am Anfang.
Kurz gesagt:
Eine zu breit definierte Zielgruppe sowie fehlende Sichtbarkeit und keinen Blog zu starten, sind häufige Anfängerfehler. Wenn du früh in eine klare Positionierung und nachhaltige Sichtbarkeitsstrategien investierst, ersparst du dir viele zeitintensive Umwege.
Was kann ich tun, wenn ich mich selbstständig gemacht habe und keine Anfragen bekomme?
Vielleicht hast du schon einiges davon versucht, was ich in diesem Artikel angerissen habe – und trotzdem bucht keiner ein Erstgespräch oder schreibt dir mit einer Anfrage. Verzage nicht! Ich habe auch für diesen Fall ein paar Tipps für dich.
Überarbeite deine Wunschkundin oder deinen Wunschkunden
In meiner Arbeit nenne ich diese Wunschkunden Dream Clients und arbeite für meine Kunden akribisch eine Person aus, die von dem Angebot und Content angesprochen werden soll. Eventuell hast du eine Zielgruppe definiert – durch deinen Dream Client wird aber alles noch klarer!
So erstellst du einen Kundenavatar
Ich rate dir dazu, einen sogenannten Kundenavatar zu kreieren. Mit Namen, Bild, Hobbys, Sorgen, Wünschen, Träumen etc. Dann kennst du diese Person besser und siehst sie direkt vor dir, wenn du Angebote entwickelst, feinschleifst oder Content erstellst. Du kannst sie dir sogar als Foto auf den Schreibtisch stellen oder an deine Pinnwand pinnen. Hauptsache, du weißt, wer diese Person ist, und kannst sie ansprechen!
Investiere in eine Fortbildung
Vielleicht klicken Leute dein Angebot weg, weil deine Autorität noch nicht zementiert genug ist: Entweder weil es keine Kundenfeedbacks gibt, deine Qualifikation ihnen nicht ausreicht oder du sie nicht angegeben hast.
Tipp 1:
Denk nach: Was aus deinem Lebenslauf hat deine Skills geschärft, die du jetzt in deiner Selbstständigkeit nutzt?
Best-Practice-Beispiel: Ein Lektoratsbusiness ohne geisteswissenschaftliches Studium starten
Meine ehemalige Lektoratspraktikantin Selina hat ein Architekturstudium vorzuweisen. Auf den ersten Blick hängt dies nicht mit dem Lektorat zusammen, auf den zweiten schon: Als Architektin muss Selina kreativ sein und strukturiert denken. Zwei Eigenschaften, die auch als Lektorin unabdingbar sind. Darum konnte sie dieses Studium zu Beginn ihrer Selbstständigkeit verwenden, um die noch fehlende Praxiserfahrung als Lektorin auszugleichen.
Tipp 2:
Suche nach Fortbildungen, zum Beispiel einem Kurs an einer Online-Akademie, ein lokales Angebot oder eine Fortbildung, die in deinem Berufsverband angeboten wird. Manche Menschen lieben es, wenn du deine Kenntnisse mit Zertifikaten belegen kannst, anderen ist es egal. Aber sich weiterzubilden, schadet nie – und wenn du liebst, was du tust, macht es sogar Spaß.
Tipp 3:
Business-Bücher gibt es wie Sand am Meer und in vielen steht das Gleiche. Aber es gibt auch welche, die dich echt weiterbringen können. Als ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit viel Zeit hatte, habe ich viele gelesen, die mich inspiriert haben.
Eventuell ist auch ein Coaching was für dich! Wie beispielsweise das Ikigai-Coaching von Dr. Katharina Stenger, bei dem du mit ihr dein Kokorozashi (deinen beruflichen Herzensweg) findest. Oder ein Coaching bei Lilli Koisser (Werbung/Affiliate-Link). Ich habe in den ersten Jahren meiner Selbstständigkeit einige von Lillis Angeboten genutzt und viele wertvolle Impulse erhalten.
Bonuseffekt von Fortbildungen
Deine Erfahrung und Expertise dürfen sich durchaus auf deine Preise auswirken. In meinem Artikel »Was kostet ein Lektorat?« gehe ich darauf ein, inwiefern dies bei mir als Lektorin der Fall ist und liste meine Qualifikationen auf. Vielleicht ist für dich auch Inspiration dabei?
Werde aktiver und nutze deine Kontakte
Auf Anfragen warten und nichts tun ist eine schlechte Idee. Jetzt wird’s etwas spirituell, denn ich bin überzeugt davon: Wenn du aktiv wirst, bringst du dich in den Flow und öffnest du dich für neue Erfahrungen im Business. Bei mir war dies bisher immer der Fall, und darum habe ich für ruhige Zeiten immer etwas in der Hinterhand, was ich aktiv angehen kann.
Sei dir außerdem nicht zu schade, andere um Hilfe zu fragen. Nutze deine Kontakte und frage zum Beispiel jemanden, ob sie oder er dein Angebot teilen mag. Viele in der Business-Bubble helfen einander gern!
Gib nicht auf!
Bleib dran! Aller Anfang ist schwer – beziehungsweise kann schwer sein. Aber wenn du deine Energie und Liebe in dein Business steckst, kann sich viel ergeben. Die Menschen müssen nur wissen, dass es dich gibt und wie zauberhaft du bist!
Dafür ist es wichtig, dass du immer an deiner Brand arbeitest, damit dein Business widerspiegelt, wofür du stehst. Und vergiss nie: Deine Selbstständigkeit darf sich immer mit dir weiterentwickeln.
Ich wünsche dir viel Erfolg! 💫
Angebots-Empfehlungen für deinen Business-Start
Ads:
Ads Formel von Anna-Lena Eckstein
Business-Basics:
Kurs »Deine Website als Kundenmagnet«, Content-Fahrplan »Blog-Blüte« und Traumkund*innen-Challenge für 0 € bei Lilli Koisser
(Werbung – wenn du die Links klickst und darüber die Angebote buchst, erhalte ich eine Provision)
Business-Coaching:
Ikigai-Coaching bei Dr. Katharina Stenger
Online-Coworking:
Business Besties Club

In uns allen steckt die Wundermacht, die Welt mit unserem Wirken wiederzuverzaubern. Davon bin ich überzeugt!
2017 habe ich darum Federrauschen gegründet und begebe mich seitdem mit Selbstständigen, Kreativen und Künstlern auf tiefschürfende Text-Abenteuer. 🔮✨ Vorher habe ich Germanistik und Anglistik studiert sowie in einer PR-Agentur als Redaktionsleitung, Lektorin, Korrektorin und Expertin für Leichte Sprache Berufserfahrung gesammelt.
Als Lektorin arbeite ich mit Selfpublishern zusammen, die ihrem Manuskript Goldstaub verleihen wollen. Und wer Texte bei mir bucht, ergründet mit mir, was sich in der Personal Brand versteckt – die Brand Myth! Dabei arbeite ich mit meiner Mythweaving-Methode: einer Kombination aus Storytelling, Philosophie, Mythologie und Psychologie. 🌌
2021 erschien mein erstes Buch: »federleicht furchtlos: Kröne dich zur Heldin deines Lebens«, ein biografischer Ratgeber über den magisch-mystischen Weg der Heldinnenreise zu uns selbst. Seit 2022 veröffentliche ich zudem als Wendy J. Ocean Romane im Selfpublishing.








