Was ich von Disneyfilmen über Storytelling gelernt habe

Mia GriesStorytellingLeave a Comment

Was ich von Disneyfilmen über Storytelling gelernt habe

Welcher Disneyfilm hat dich besonders in seinen Bann gezogen? Ich glaube, jede*r hat einen oder mehrere Favoriten. Meine Lieblingsfilme sind „Dumbo“ und „Der König der Löwen“. Als ich „Dumbo“ zum ersten Mal sah, war ich erst vier Jahre alt – und die Geschichte des kleinen Elefanten sollte mein Leben stark prägen. Wie sehr mich das Storytelling von „Dumbo“ tatsächlich beeinflusst hatte, wurde mir erst 30 Jahre später klar – eine Erkenntnis, die uns viel über Geschichten und ihre besondere Magie verrät!

Bei Disney sind echte Profis am Werk, was Storytelling angeht. Kaum ein Film, der die Menschen nicht begeistert – die Märchen-Neuauflagen und nacherzählten Mythen aus den USA sind fest im kollektiven Gedächtnis verankert. Was für Kinder der 90er-Jahre „König der Löwen“ mit seiner perfekten Darstellung der Heldenreise war, ist heute „Frozen“. Doch auch die Geschichten, über die weniger gesprochen wird, haben wichtige Botschaften, die viele Menschen bewegen. Zum Beispiel mein allererster Disneyfilm ever: „Dumbo“.

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Das emotionale Band zwischen Menschen und Geschichten

„Dumbo“ hatte ich in liebevoller Erinnerung, weil ich damals oft die Kassette gehört und mich die Magie dieses Filmes zum Disney-Fan gemacht hatte. An die genauen Inhalte erinnerte ich mich nicht mehr – doch da musste mehr sein. Als ich die Möglichkeit hatte, die Neuverfilmung zu sehen, wollte ich sie unbedingt anschauen. Irgendetwas zog mich zu dieser Geschichte.

Als ich den Film anschaute, erkannte ich einige Szenen wieder, die ich zuletzt vor etwa 30 Jahren gesehen hatte. Doch vor allem bewegte mich die Geschichte an sich, und bei mir flossen einige Tränen. Das emotionale Band, das damals zwischen mir und der Story entstanden war, war immer noch stark. Bloß konnte ich jetzt die Aussagen aus der Sicht und mit der Lebenserfahrung einer Erwachsenen verarbeiten. Ich konnte sie neu evaluieren und einordnen.

„Dumbo“ weckt Empathie für den kleinen Elefanten, der von seiner Mutter getrennt und wegen seines Andersseins nicht für voll genommen wird. Der Film zeigt den Wert von Freundschaft, Mitgefühl und Loyalität. Zusammengefasst zeigt er uns, wie wir uns anderen Erdenbewohner*innen gegenüber verhalten sollten. Und dann ist da noch die Sache mit der Freiheit!

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Vergessene Erinnerungen, die ein Leben prägen

Mein ganzes Leben lang fühle ich mich schon zu Federn und Freiheit hingezogen. Als ich sah, wie Dumbo im Film eine Feder mit seinem Rüssel einsaugt, um fliegen zu können, wurde mir plötzlich klar: Diese Geschichte hat mich stark beeinflusst! Ich erinnerte mich sogar ein bisschen an das stirring of the heart, die Rührung meines Herzens, die der kleine Elefant damals in Kinderzeiten in mir ausgelöst hatte.

Meine persönlichen Assoziationen mit Federn hat „Dumbo“ deutlich geprägt – so sehr, dass mein Business einen „Federnamen“ bekommen hat. Außerdem ist „Freiheit“ mein wichtigster beruflicher und privater Wert. Aufgewühlt durch diese Erkenntnis rief ich meine Mutter an. Ich fragte sie, ob sie sich daran erinnerte, als ich diesen Disneyfilm in meiner Kindheit gesehen hatte. Sie bestätigte mir, wie sehr mir die Geschichte damals ans Herz gewachsen war.

Was ich von Dumbo über Storytelling gelernt habe

Und ich dachte, ich hätte die Story vergessen! Siehst du, wie groß die Macht der Geschichten ist? Wenn jemand eine emotionale Verbindung zu einer Geschichte aufbaut, entsteht etwas Besonderes. Ich stelle mir den Geist immer wie ein „mentales Nest“ vor, in dem manche Ideen genährt werden und wachsen, andere wiederum nie stark genug werden, um den Weg in die Freiheit zu schaffen. Eine Geschichte nistet sich mit ihrer Essenz im Geiste ein – und unter den richtigen Voraussetzungen reift sie heran, bis sie ihr Nest verlässt. Die daraus erwachsende Lebenswirklichkeit prägt sich vielfältig aus – Werte können sich ändern, neues Wissen kann entstehen, Synapsen können sich neu verbinden.

Deine Story ist bereit zum Ausfliegen? Ich begleite dich gerne als deine Lektorin auf deinem Weg! Wenn du mir dein Vertrauen schenkst, arbeiten wir zusammen an deinem Buch – und du behältst die komplette Kontrolle über deine Geschichte!

Du wirst niemals wissen, welche Auswirkungen deine Geschichte auf die Welt hat, wenn du sie nicht erzählst und aus deinem Nest in die Freiheit entlässt! Darum gilt: Raus mit deiner Story! Starte dein Business oder veröffentliche endlich deinen ersten Roman! Wenn du mit allen teilst, was du der Welt geben möchtest, ist die Chance groß, dass jemand in ein, zwei, fünf, zehn oder 30 Jahren auf dich zukommt und sagt, dass du in ihr oder ihm die Weichen für eine besondere Entwicklung gestellt hast.

Feather55@small

Was mir „Dumbo“ über Storytelling beigebracht hat – und wie du mein Learning für dich nutzen kannst

Erst, als ich „Dumbo“ im Alter von 33 Jahren wieder sah, wurde mir bewusst, was die Story als Kind in mir ausgelöst hatte. Keiner weiß, wie und wer ich ohne diesen Film wäre. Hätte ich die Assoziation von Feder und Freiheit woanders gefunden? Vielleicht, aber vielleicht auch nicht! Wären meine Werte heute anders verteilt? Nobody knows! Wichtig ist nur, dass ich etwas Positives aus einer Geschichte mitgenommen habe und bis heute für mich und andere Menschen nutze.

Nicht nur das Storytelling in Disneyfilmen löst diese Effekte aus. Ist dir schon bewusst, dass DU etwas in dir trägst, was du durch Storytelling mit anderen Menschen teilen kannst? Oder suchst du es noch? Wenn du deine Geschichte mit deinem Business oder deinem eigenen Roman erzählst, findest du einen Platz in den „mentalen Nestern“ deiner Mitmenschen – und deine Ideen sind frei. Wie ein Vogel, der seine Nachkommen in seinem Nest versorgt und wärmt, stärkst du deine Ideen und Visionen – bis ihre Flügel kräftig genug sind und sie den Weg in die Freiheit finden. Bist du bereit? Ich begleite dich gern dabei!

Fotos: Beitragsbild: Benjamin Suter von Pexels, Bild im Artikel: Dominika Roseclay von Pexels

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